Projekte

Wir betrachten Hochschulpolitik aus einer pragmatischen Perspektive:                                  Als RUB-Studis werden wir uns hier in Bochum (weiterhin) an unserer Universität für die Belange der Studierendenschaft im Allgemeinen einsetzen und Kommilitoninnen und Kommilitonen in problematischen Situationen unterstützen.                                Hochschulpolitik sollte sich unserer Meinung nach mit den vielfältigen Lebensbereichen des Studiums beschäftigt und nicht durch außeruniversitäre Bezugnahme oder Dekrete wie z.B. Partei-Interessen determiniert werden.                                                                            Wie sind unsere Studienbedingungen? Warum ist die Toilettensituation in den G-Gebäuden so unterirdisch? Wie sind die ? Welche Sport- und Kulturangebote stehen mir zur Verfügung? Wo bekomme ich Beratung und Unterstützung, wenn ich in meinem Studium Probleme habe? Wer vertritt unsere Interessen gegenüber der Landespolitik vertreten? Welche Veränderungen werden auf uns als Studentinnen und Studenten in NRW durch das schwarz-gelbe Hochschulgesetz 2019 zukommen? All diese Fragen sind Inhalt von Hochschulpolitik. Sie sind hier vor Ort relevant und wir müssen für uns Ziele formulieren und Lösungen finden.

Was wir als AStA-tragende Liste bisher erreicht haben:

Die Liste GEWI ist seit 2012 in jeder AStA-Koalition vertreten gewesen. In dieser Zeit haben wir verschiedene Projekte mit unseren Koalitionspartnern zusammen umgesetzt. Die beiden großen sind sicherlich die

Schauspielhausflatrate: Für nur 1 € pro Semester – über euren Sozialbeitrag bereits abgerechnet – könnt ihr in alle regulären Aufführungen (Premieren ausgenommen*) des Schauspielhauses Bochum gehen. Dieses Projekt wurde 2014 auf der Basis einer Urabstimmung der RUB Studierendenschaft weitergeführt.  Inzwischen ist die Flatrate so erfolgreich, dass es diese Kooperation auch für die Studierenden der Bochumer Hochschule, der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, sowie der Hochschule für Gesundheit gibt.

Metrolpolrad Ruhr:  IN BEARBEITUNG

Als bisher sehr kleine Liste mit beständig 2 Sitzen, haben wir uns im vergangenen Jahr vor allem beim Sportangebot, in der Politischen Bildung, für die Belangen von studierenden Eltern, im Kultur und Ökologie Bereich und im AKAFÖ-Verwaltungsrat für euch engagiert. Von derzeit 5 GEWI-Mitglie­der sind 3 als AStA-Referenten aktiv – Ferner stellen wir den AKAFÖ Verwaltungsratvorsitzenden und die AStA-Beraterin für Studierende mit Kind.

Politische Bildung: Das Referat für politische Bildung stellt ein breites, pluralistisches und perspektiven­reiches Angebot von Informations- und Diskussionsveranstaltungen bereit. Diese Veranstaltung dienen dem kritischen Umgang mit aktuellen und historischen politischen Problemen verschiedenster Themen­felder und nicht, wie bei vielen früheren ASten, der einseitigen Ideologisierung.

Kultur, Sport und Internationalismus: Das Kulturreferat war für die Organisation des RUBissimo-Som­merfestes mitverantwortlich und regelte hier vor allem das musikalische Angebot sowie die Stände stu­dentischer Initiativen auf dem Nord-Forum. Auch das uni-eigene Fußballturnier, der RUB-Cup, wurde vom Kulturreferat ins Leben gerufen. Hinzu kommt eine vielzahl von Konzerten, Poetry Slams und sonstigen kulturellen Veranstaltungen.

Service und Vernetzung: Damit der AStA als Ansprechpartner für die Studierendenschaft und als deren repräsentative Stimme in politischen Angelegenheiten fungieren kann, sorgen sich die Referate für Service, für Hochschulpolitik und für Öffentlichkeitsarbeit um eine optimale Vernetzung zwischen hoch­schulpolitischen Organen und studentischer Basis sowie um eine individuelle Betreuung einzelner Studierender in den verschiedensten finanziellen, sozialen oder sonstigen Problemlagen. Auch Wohnungs-, Job- und Praktikabörsen werden vom AStA bereitgestellt.

Weitere Informationen findet Ihr unter asta-bochum.de.

  • für Premieren müsst ihr dennoch nicht den vollen Preis zahlen: Hier kommt euch der Studentenrabatt zugute 🙂

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Projektplanung 2014 – Wie die GEWI die Hochschulpolitik weiterhin verändern und bereichern möchte.

Schluss mit Budgetstreichungen an geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fakultäten: Die problematische Finanzlage an der RUB bekommen momentan Zeit vor allem die Fakultäten der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften zu spüren. Massive Budgetkürzungen führten hier zum Teil zu drastischem Stellenabbau und einer stetigen Verschlechterung der Lehr- und Betreuungsangebote. So musste beispielsweise das Mentorenprogramm der Lehreinheit für Philosophie komplett eingestellt werden, während das Tutorenprogramm auf ein Minimum gekürzt wurde. Den meisten anderen Instituten geht es nicht besser.

In Anbetracht der begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Ruhr-Uni glaubt die Universitätsverwaltung offensichtlich, vor allem die Geisteswissenschaften – dem trügerischen Anschein nach diejenigen Fachbereiche, die am wenigsten „Profit“ abwerfen – könnten nach und nach wegrationalisiert werden. Diese Entwicklung ist alarmierend und fordert umgehendes Handeln. Zwar hat der AStA keine unmittelbare Entscheidungsgewalt auf die Finanzpläne der Universitätsverwaltung und des Rektorates; allerdings kann ein verhandlungsfähiger AStA die universitätsinternen finanziellen Entwicklungen durchaus zum Positiven beeinflussen, indem er eine starke, repräsentative Stimme der studentischen Interessen darstellt. Aus diesem Grund ist ein AStA mit Beteiligung geisteswissenschaftlich orientierter Kräfte durchaus sinnvoll, um die Lage der Fakultäten der G-Reihe zu verbessern.

Ein behindertengerechtes, umweltfreundliches Raum- und Logistikkonzept für die anstehenden Baumaßnahmen an der RUB: Um den stetig ansteigenden Studierendenzahlen gewachsen zu sein, braucht die Universität ein sinnvolles Raumkonzept. Im Rahmen der dringend notwendigen Campussanierung ist daher darauf zu achten, dass Neubauten und sanierte Gebäude allen Lernenden und Lehrenden genug Raum für Lehrveranstaltungen bieten. Zudem sollte der Campus so behindertengerecht, barrierefrei, energiesparsam und grün wie möglich gestaltet werden. Des Weiteren darf die Problematik der gefährlichen PCB-Belastung in den Gebäuden der RUB nicht unter den Tisch fallen. Auch der öffentliche Personennahverkehr muss weiter ausgebaut werden, da die Hauptverkehrslinien wie die U35 schon jetzt völlig überlastet sind. Je mehr Personen den ÖPNV verwenden können, umso weniger Personen müssen mit dem PKW zur Uni fahren – umso weniger wird die Umwelt belastet. Hier wollen wir als kritisch begleitende und mitgestaltende Kraft aktiv werden.

Uni ohne Vorurteile: Wir begrüßen den Entschluss des Rektorats, eine uni-weite Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz zu starten. Als politische Gruppierung wollen wir diese Kampagne mitgestalten, damit rechtsradikale und demokratiefeindliche Ideologien nicht an der Uni Fuß fassen können.

Mehr Parties an der RUB: Trotz z.T. berechtigter Sicherheitsbedenken muss es Fach­schaften möglich sein, ihre Parties in den Gebäuden der RUB zu veranstalten – auch außerhalb des Kulturcafés. Das ehemalige Tutorienzentrum, das inzwischen zur Nebenmensa »Q-West« umgebaut wird, sollte hierfür als Option in Betracht gezogen werden.

Mehr Kultur auf dem Campus: Das Angebot an kulturellen Veranstaltungen – Poetry Slams, Konzerte, Literaturkreise u.v.m. – hat sich in den letzten beiden Jahren schon erheblich verbessert. Wir wollen diese Entwicklung und den Ausbau des Veranstaltungsangebotes fortführen, damit das studentische Leben an der RUB auch weiterhin bereichert wird und die Uni so zu einem abwechslungsreicheren Lern- und Lebensraum wird.

Die Projektsammlung der GEWI wird fortlaufend erweitert.

Damit wir auch weiterhin eine Studierendenvertretung stellen können, die effektiv für die konkrete Interessenvertretung der Studierendenschaft arbei­tet, anstatt parteipolitische oder ideologische Ziele durchzusetzen, benötigen wir Eure Stimme. Daher: Im Januar 2014 Liste 6 – GEWI wählen!

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