Die :bsz fragt – wir antworten

Vielleicht habt ihr es ja schon mitbekommen: Die :bsz hat auch dieses Jahr wieder alle Listen zu verschiedenen, aktuellen Themen befragt. Unsere vollständigen Antworten findet ihr hier bei uns:


 

I. Mobilität auf dem Campus

Das Semesterticket bildet nach wie vor das Rückgrat des Mobilitätsmixes
der RUB. Natürlich können ergänzende Angebote, gerade die auch von uns
unterstützte Kooperation mit metropolradruhr, den ÖPNV leicht entlasten.
Auch die individuelle Anreise mit dem PKW sollte sowohl aus ökologischen
Gründen als auch aus schlichtem Parkplatzmangel nicht zu sehr überhand
nehmen. Dem Vertrag mit CiteeCar stehen wir positiv, aber vorsichtig
gegenüber. Die Kooperation erscheint uns derzeit sinnvoll und bringt
unseres Erachtens keine Nachteile, jedoch begrüßen wir auch andere
Lösungen und werden weiter an Solchen arbeiten. Bei allen Bemühungen
können und sollen diese Konzepte jedoch nicht den ÖPNV als
(Haupt)Anreiseweg ersetzen: Deshalb wollen wir für den Erhalt eines
bezahlbaren und fairen Semestertickets kämpfen!


 

II. Kulturcafé / Partys auf dem Campus

Die Situation ist verfahren, aber nicht hoffnungslos. Wie vermutlich
alle wollen auch wir die studentischen Partys im studentischen Umfeld
halten – also auf dem Campus. Derzeit agieren wir mit den Feten in einer
Grauzone, was auf Dauer natürlich nicht tragbar ist. Daher streben wir
an, dass in Kooperation mit der Verwaltung das Konzept des KulturCafés
den bestehenden Bedürfnissen angepasst wird – und dazu ist auf beiden
Seiten des Verhandlungstisches der Wille vorhanden. Sobald sich in den
kommenden Monaten einige formale Probleme bei der UV gelöst haben sind
wir optimistisch, die Feiern langfristig auf sichere Beine stellen zu
können, so dass alles wieder wie noch vor zwei Jahren sein kann: mit
allen bis dato üblichen Varianten von Partys sowie Veranstaltungen für
alle Größen und Bedürfnisse. Da eine schnelle und für alle praktikable
Bewältigung des Problems unsere Priorität ist, wollen wir uns allerdings
auch Alternativen zum KulturCafé nicht verschließen und auch eine
Übergangslösung in anderen Räumlichkeiten erscheint uns erst mal nicht
verkehrt.
Um dieses Ziel zu erreichen, bemühen wir uns aktuell konkret um eine
enge Zusammenarbeit mit den Fachschaftsräten, welche im besonderem Maß
von der aktuellen Lage betroffen sind und sich auf Initiativebene mit
dem Problem auseinandersetzen. Für den FSR Philosophie engagiert sich
unser Spitzenkandidat Daniel Greger bereits seit Semesterbeginn auf
dieser Ebene. Wir hoffen zeitnah auch als gesamte GEWI Gespräche mit den
engagierten Fachschaftsräten zu führen und diese auf
hochschulpolitischer Ebene kooperativ unterstützen zu können. Darüber
hinaus sind wir an einer möglichst breiten, konstruktiven Zusammenarbeit
interessiert und laden jeden herzlich ein, der sich in dieser Sache
einbringen kann.


III. (Umsetzung des) Hochschulzukunftsgesetz(es) / Anwesenheitspflicht

In Sachen Anwesenheitspflicht ist das HZG schon jetzt gültig und auch
eindeutig: sie ist in Seminaren abgeschafft. Punkt. Als Teil der
AStA-Koalition haben wir bereits für die Einhaltung des Gesetztes
gekämpft und werden das auch weiterhin tun – ob nun als Vertreter*innen
oder auch als Privatpersonen, so, wie wir das auch schon derzeit tun.
Insgesamt stehen wir in dieser Frage für einen kooperativen und
konstruktiven Diskurs mit den Dozent*innen, damit die Umsetzung
möglichst problem- und reibungslos stattfinden kann.
Weitere Punkte der Novelle wirken erst ab dem kommenden Semester. Dort
sind alle Gremien gefordert, bei der Umsetzung den Verantwortlichen auf
die Finger zu schauen – ob in Senat, Räten, Kommissionen, Konferenzen,
Akkreditierung oder von Seiten des AStA und des StuPa.


 

IV. Ausländische Studierende auf dem Campus / Deutschkurse

Ausländische Studierende bereichern unserer Meinung nach die kulturelle
Vielfalt am Campus enorm. Es ist uns wichtig, dass jegliche Studierende
dieser Universität beim AStA Unterstützung und Ansprechpartner finden
können. Die vom AStA geförderten Deutschkurse am Campus sind eine
wichtige Institution, die deshalb unterstützt gehört, wo es geht. Das
RPA Arnsberg hat uns jedoch die Zahlung von Geldern an den Trägerverein
der Kurse untersagt. Aller Polemik seitens der derzeitigen
Oppositionslisten zum Trotz sind die nicht-monetären Förderungen durch
den AStA so umfangreich, dass die Kurse in weitem Umfeld noch immer die
preisgünstigsten sind, und das um mehrere Hundert Euro pro Stufe. Lili,
GHG und die Liste Bier fordern in ihren Beiträgen zu diesem Thema eine
Fortsetzung der finanziellen Förderung der Kurse. Diese ist und bleibt
jedoch leider durch Landesgesetz verboten.

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