Was wir bisher erreicht haben – was noch zu erreichen ist

Was wir als AStA-tragende Liste bisher erreicht haben:

Die GEWI ist seit März 2012 zusammen mit der NAWI, der Juso-Hochschulgruppe und der Internatio­nalen Liste AStA-tragende Fraktion des Studierendenparlaments. Von sieben aktuellen GEWI-Mitglie­dern sind fünf als AStA-Referenten aktiv – alle fünf Referate sowie der Vorstand des AStAs werden somit durch die GEWI mitgestaltet. An der Erarbeitung u.a. folgender Projekte waren wir bisher beteiligt:

Theaterflat: Für 1€ Sozialbeitrag mehr pro Semester erhalten Studierende der RUB kostenfreie Eintritts­karten für die jährlich knapp 500 Aufführungen des Schauspielhauses Bochum. Die Kooperation von Uni und Schauspielhaus stellt eine enorme kulturelle Bereicherung für das studentische Leben in Bochum dar. In der parallel zur StuPa-Wahl stattfindenden Urabstimmung entscheidet Ihr, ob diese Kooperation fortgeführt wird.

Metropolradruhr: Dieses ökologische Mobilitätskonzept erlaubt es Studierenden der RUB, kostenfrei Fahrräder zu mieten und Fahrten auf dem Campus sowie darüber hinaus zu unternehmen. Wendet Euch einfach an den AStA, um Euren Zugang zum Verleihsystem zu erhalten. Der Semesterbeitrag steigt durch dieses Großprojekt um gerade mal 1,50 € – auch über die Fortführung dieses Projekts entschei­det Ihr in der Urabstimmung.

Politische Bildung: Das Referat für politische Bildung stellt ein breites, pluralistisches und perspektiven­reiches Angebot von Informations- und Diskussionsveranstaltungen bereit. Diese Veranstaltung dienen dem kritischen Umgang mit aktuellen und historischen politischen Problemen verschiedenster Themen­felder und nicht, wie bei vielen früheren ASten, der einseitigen Ideologisierung.

Kultur, Sport und Internationalismus: Das Kulturreferat war für die Organisation des RUBissimo-Som­merfestes mitverantwortlich und regelte hier vor allem das musikalische Angebot sowie die Stände stu­dentischer Initiativen auf dem Nord-Forum. Auch das uni-eigene Fußballturnier, der RUB-Cup, wurde vom Kulturreferat ins Leben gerufen. Hinzu kommt eine vielzahl von Konzerten, Poetry Slams und sonstigen kulturellen Veranstaltungen.

Service und Vernetzung: Damit der AStA als Ansprechpartner für die Studierendenschaft und als deren repräsentative Stimme in politischen Angelegenheiten fungieren kann, sorgen sich die Referate für Service, für Hochschulpolitik und für Öffentlichkeitsarbeit um eine optimale Vernetzung zwischen hoch­schulpolitischen Organen und studentischer Basis sowie um eine individuelle Betreuung einzelner Studierender in den verschiedensten finanziellen, sozialen oder sonstigen Problemlagen. Auch Wohnungs-, Job- und Praktikabörsen werden vom AStA bereitgestellt.

Weitere Informationen findet Ihr unter asta-bochum.de.

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Projektplanung 2014 – Wie die GEWI die Hochschulpolitik weiterhin verändern und bereichern möchte.

Schluss mit Budgetstreichungen an geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fakultäten: Die problematische Finanzlage an der RUB bekommen momentan Zeit vor allem die Fakultäten der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften zu spüren. Massive Budgetkürzungen führten hier zum Teil zu drastischem Stellenabbau und einer stetigen Verschlechterung der Lehr- und Betreuungsangebote. So musste beispielsweise das Mentorenprogramm der Lehreinheit für Philosophie komplett eingestellt werden, während das Tutorenprogramm auf ein Minimum gekürzt wurde. Den meisten anderen Instituten geht es nicht besser.
In Anbetracht der begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Ruhr-Uni glaubt die Universitätsverwaltung offensichtlich, vor allem die Geisteswissenschaften – dem trügerischen Anschein nach diejenigen Fachbereiche, die am wenigsten „Profit“ abwerfen – könnten nach und nach wegrationalisiert werden. Diese Entwicklung ist alarmierend und fordert umgehendes Handeln. Zwar hat der AStA keine unmittelbare Entscheidungsgewalt auf die Finanzpläne der Universitätsverwaltung und des Rektorates; allerdings kann ein verhandlungsfähiger AStA die universitätsinternen finanziellen Entwicklungen durchaus zum Positiven beeinflussen, indem er eine starke, repräsentative Stimme der studentischen Interessen darstellt. Aus diesem Grund ist ein AStA mit Beteiligung geisteswissenschaftlich orientierter Kräfte durchaus sinnvoll, um die Lage der Fakultäten der G-Reihe zu verbessern.

Ein behindertengerechtes, umweltfreundliches Raum- und Logistikkonzept für die anstehenden Baumaßnahmen an der RUB: Um den stetig ansteigenden Studierendenzahlen gewachsen zu sein, braucht die Universität ein sinnvolles Raumkonzept. Im Rahmen der dringend notwendigen Campussanierung ist daher darauf zu achten, dass Neubauten und sanierte Gebäude allen Lernenden und Lehrenden genug Raum für Lehrveranstaltungen bieten. Zudem sollte der Campus so behindertengerecht, barrierefrei, energiesparsam und grün wie möglich gestaltet werden. Des Weiteren darf die Problematik der gefährlichen PCB-Belastung in den Gebäuden der RUB nicht unter den Tisch fallen. Auch der öffentliche Personennahverkehr muss weiter ausgebaut werden, da die Hauptverkehrslinien wie die U35 schon jetzt völlig überlastet sind. Je mehr Personen den ÖPNV verwenden können, umso weniger Personen müssen mit dem PKW zur Uni fahren – umso weniger wird die Umwelt belastet. Hier wollen wir als kritisch begleitende und mitgestaltende Kraft aktiv werden.

Uni ohne Vorurteile: Wir begrüßen den Entschluss des Rektorats, eine uni-weite Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz zu starten. Als politische Gruppierung wollen wir diese Kampagne mitgestalten, damit rechtsradikale und demokratiefeindliche Ideologien nicht an der Uni Fuß fassen können.

Mehr Parties an der RUB: Trotz z.T. berechtigter Sicherheitsbedenken muss es Fach­schaften möglich sein, ihre Parties in den Gebäuden der RUB zu veranstalten – auch außerhalb des Kulturcafés. Das ehemalige Tutorienzentrum, das inzwischen zur Nebenmensa »Q-West« umgebaut wird, sollte hierfür als Option in Betracht gezogen werden.

Mehr Kultur auf dem Campus: Das Angebot an kulturellen Veranstaltungen – Poetry Slams, Konzerte, Literaturkreise u.v.m. – hat sich in den letzten beiden Jahren schon erheblich verbessert. Wir wollen diese Entwicklung und den Ausbau des Veranstaltungsangebotes fortführen, damit das studentische Leben an der RUB auch weiterhin bereichert wird und die Uni so zu einem abwechslungsreicheren Lern- und Lebensraum wird.

Die Projektsammlung der GEWI wird fortlaufend erweitert.

Damit wir auch weiterhin eine Studierendenvertretung stellen können, die effektiv für die konkrete Interessenvertretung der Studierendenschaft arbei­tet, anstatt parteipolitische oder ideologische Ziele durchzusetzen, benötigen wir Eure Stimme. Daher: Im Januar 2014 Liste 6 – GEWI wählen!

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